Musikproduktion und Komparsen

Musikvideos immer aufwändiger
Vergleicht man die Musikvideos, die heute bei Viva und MTV laufen, mit denen von vor einigen Jahren, fällt schnell auf, wie aufwendig diese jetzt produziert werden.

Dreh in entfernten Ländern
Schon Newcomer erhalten oft Videos, von denen Stars vor 20 Jahren nur geträumt haben. Die Produktion findet häufig im Ausland statt; beliebt sind zum Beispiel das beeindruckende Neuseeland oder die USA .Hier wird versucht, in möglichst wenigen Tagen das Video zu produzieren, um Geld zu sparen. Natürlich werden nicht alle Szenen in fremden Ländern gedreht. Wenn es möglich ist, kommt die Greenbox zum Einsatz, bei der der Sänger in einem „leeren“ Raum steht, an dessen Wände später Landschaften, Länder, Städte oder ähnliches projiziert werden. So entsteht der Eindruck, der Sänger und eine eventuelle Band wären mitten im Geschehen.

Aufnahme in die Statistenkartei
Natürlich brauchen Produzenten für solche Videos immer wieder Komparsen, die kleine Rollen übernehmen. Kleindarsteller werden gesucht , um durch das Bild zu spazieren, an der Straßenecke zu stehen oder andere Aktivitäten durchzuführen. Wendet man sich an eine Agentur, sollte man aber darauf achten, dass für die Aufnahme in eine Kartei keine Kosten anfallen. Muss man eine hohe Gebühr für die Aufnahme oder eine Vermittlung bezahlen, besteht der Verdacht, dass es sich um eine unseriöse Agentur handelt. Diese wird nicht von den Kleindarstellern bezahlt, sondern vom Produzenten des Musikvideos – dem Statisten entstehen keine Kosten.